Botulinumtoxin, Hyaluron, Lipolyse und Infusionen in ärztlicher Hand Tel. 040 57 14 60 66 Terminanfrage Hausärztliche Praxis ↗ Zum Coaching ↗
VI — PRP

PRP bei Haarausfall

Aus einer kleinen Blutentnahme wird plättchenreiches Plasma gewonnen und in die Kopfhaut eingebracht. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren können die Haarwurzeln in ihrer natürlichen Funktion unterstützen, mit körpereigenem Material und ohne Fremdstoffe.

Was PRP bedeutet

PRP steht für plättchenreiches Plasma (englisch: platelet-rich plasma). Blutplättchen enthalten Wachstumsfaktoren, die der Körper überall dort einsetzt, wo Gewebe versorgt und erneuert wird. Für die Behandlung wird Ihnen wenig Blut abgenommen, in einer Zentrifuge aufbereitet und der plasmareiche Anteil anschließend in feinen Depots in die Kopfhaut eingebracht.

Verwendet wird ausschließlich Ihr eigenes Material, ohne Zusatz von Fremdsubstanzen. Das Verfahren zielt darauf, vorhandene, aber geschwächte Haarwurzeln in ihrer Funktion zu unterstützen. Bereits vollständig vernarbte Areale lassen sich damit nicht wiederherstellen.

Wann die Behandlung infrage kommt

  • Diffuser Haarausfall, wenn das Haar insgesamt dünner wird
  • Anlagebedingter Haarausfall im frühen bis mittleren Stadium
  • Haarausfall nach Belastung, etwa nach Erkrankung, Geburt oder Nährstoffmangel
  • Ergänzend zu einer bereits eingeleiteten Therapie

Möglichst erst die Ursache klären

Haarausfall hat viele mögliche Ursachen: Eisen- oder Zinkmangel, Schilddrüsenfunktionsstörungen, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen der Kopfhaut. Wir empfehlen, diese vor der ersten Behandlung abzuklären. Wer die Ursache kennt, behandelt gezielter. Zwingend ist das nicht: Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch behandeln wir auch ohne vorherige Abklärung, sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Die Diagnostik selbst erbringt diese Gesellschaft nicht; sie erfolgt in meiner hausärztlichen Praxis im Alten Amtsgebäude, die dafür ein umfassendes Labor- und Diagnostikspektrum vorhält.

Was zu bedenken ist

Am Behandlungstag ist die Kopfhaut gerötet und leicht geschwollen. Planen Sie diesen Tag ohne gesellschaftliche Termine, und waschen Sie die Haare erst am Folgetag. An den Einstichstellen können Rötung, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse auftreten, meist für ein bis zwei Tage. Selten kommt es zu Kopfschmerzen oder einem Spannungsgefühl der Kopfhaut. Nicht behandelt wird unter anderem bei Blutgerinnungsstörungen, unter blutverdünnender Medikation, bei akuten Entzündungen der Kopfhaut sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Die Wirksamkeit ist individuell unterschiedlich und wissenschaftlich nicht abschließend belegt; ein Behandlungserfolg kann nicht zugesagt werden. Eignung, Ablauf und Risiken besprechen wir vor der ersten Sitzung.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen gibt es eine Bedenkzeit in Höhe eines Tages zwischen Erstberatung und Erstbehandlung.

Von innen unterstützen

Eisen- oder Vitalstoff-Infusionen können die Behandlung sinnvoll ergänzen. Infusionen ansehen →

Ursache klären, dann behandeln.

Im Beratungsgespräch sehen wir uns Kopfhaut und Haarbild an und besprechen, welche Abklärung sinnvoll ist.